Teil 2: Umgebungsarbeiten – Qualitätssicherung zahlt sich aus

Die laufende Überprüfung reduziert Baumängel – und Unterhaltskosten

Ergänzend zu den Beispielen im letzten News Flash finden Sie nachfolgend weitere Beispiele für die Umgebungsarbeiten, welchen wir in unserer täglichen Arbeit der Qualitätssicherung begegnen:


Böschungswinkel

Natürliche unbefestigte Böschungen sollen nach der SIA-Norm 318 einen Böschungswinkel von höchstens 2:3 aufweisen. Zu steil ausgebildete Böschungen können abrutschen oder die Vegetationstragschicht kann durch Witterungseinflüsse weggespült werden. Ausserdem wird sich an solch steilen Stellen kaum eine feste und stabile Grasnarbe des Rasens bilden. Dies ist jedoch wichtig für eine genügende Widerstandfähigkeit bei Unterhaltsarbeiten oder bei spielenden Kindern.

 

 

  Bautenschutz und Drainmatte

In diesem Beispiel ist die Bautenschutz- und Drainmatte durch eine Baumaschine beschädigt und weggestossen worden. Dadurch wurde die Schutz- und Sickerschicht unterbrochen sowie auch beschädigt. Die darunter liegende Flachdach-Abdichtung musste kontrolliert und die beschädigte Bautenschutz- und Drainmatte instand gesetzt werden.

 

 

Fazit:

Der Wunsch nach Ausgleich im Freien hat in den letzten Jahren enorm zugenommen und somit auch die Wichtigkeit der Umgebungsgestaltung. Die Investoren sind bereit, dafür mehr Kapital einzusetzen. Es werden mehr und auch hochwertigere Materialien verbaut. Damit steigen auch die Anforderungen. Eine mangelhafte Ausführung führt somit unmittelbar zu geringerem Werterhalt sowie zu höheren  Folge- und Unterhaltskosten. Wie die obigen Beispiele zeigen, lohnt sich ein Qualitätsmanagement bei den Umgebungsarbeiten während der Erstellungsphase auf alle Fälle.