Retailliegenschaften sind innerhalb eines Immobilienportfolios für die langfristige Lebenszyklusplanung aufgrund der unterschiedlichen Anspruchs- und Nutzergruppen eine grosse Herausforderung.

Das Gebäude selber unterliegt einem langfristigen Erneuerungszyklus, die Technik jedoch einem mittelfristigen. Bei den Ladenflächen gelten kurzfristige Erneuerungszyklen, da Modernität und Aktualität essentiell sind um auf die Endkunden attraktiv zu wirken und eine angenehme Einkaufsatmosphäre zu schaffen. Diese schlägt sich wiederum in den Umsatzzahlen der Eigentümer bzw. Pächter nieder. Bei Letzterer gilt es zu beachten, dass auf die Laufzeit der Mietverträge Rücksicht genommen werden muss und diese sind selten synchron mit dem Instandsetzungszyklus der Immobilie.

Sich nur auf das Marktglück zu verlassen, erachten wir als keine geeignete Planungsvariante. Ein Führungsinstrument als dynamisches Bindeglied zwischen den Zielen des Kerngeschäftes und der Umsetzung der Immobilienstrategie stellt folgende bewährte Lösung dar:

Im QC Capex Softwaretool wurden u.a. standardisierte und modular nutzbare Objekttypen (z.B. Restaurant, Lebensmittelgeschäft, etc.) definiert. Diese Module erlauben, dass die jeweiligen Lebenszyklen und Abschreibungsvorgaben abgeglichen werden, sichtbar sind und allenfalls angepasst werden können; egal ob das Gebäude sich im Eigenbestand befindet oder vermietet ist. Die gewonnene Transparenz ist umfassend und das Portfoliomanagement ist auch auf allfällige Marktveränderungen jederzeit vorbereitet. Das Quäntchen Wissensvorsprung auf andere Marktteilnehmer ist sicher!

Zudem ermöglichen die homogene Datengrundlage und die risikoadjustierte Instandsetzungsplanung eine Darstellung in Ratingkennzahlen. Für ein effizientes und aussagekräftiges Reporting ist gesorgt.

Fazit: Das im QC Capex enthaltene wissenschaftlich testierte Lebenszyklusmodell eröffnet neue Möglichkeiten, die Immobilienstrategie pro Gebäude und im Portfolio zu verbessern. Kunden bestätigen den grossen Nutzen, da Teil- oder Gesamtsanierungen unter Einbezug der Nutzer und Mieter koordiniert werden und beträchtliche Einsparungen daraus erfolgen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel im immobilia „Komplexität einfach gelöst“.